Jesus - unser RetterJesus, die wohl umstrittenste Person aller Zeiten. Manche sind sich sicher, dass er nie existiert hat, andere sehen ihn als einen guten Lehrer. Andere sagen: "Jesus lebt." und wollen ihm nachfolgen.
Über Jesus ist viel gesagt und geschrieben worden. Selbst heute, fast zweitausend Jahre nach seinem irdischen Leben, beschäftigt er die Leute. Obwohl viele Menschen mit der Kirche nichts mehr anfangen können, gibt es fast jedes Jahr neue Jesusbücher, die zu Bestsellern werden.
Ausführlich wird über Jesus im zweiten Teil der Bibel, dem Neuen Testament, berichtet. Dort gibt es vier Bücher, die Evangelien, die nur der Darstellung seines Lebens gewidmet sind. Daneben sind viele andere urchristliche Schriften überliefert, die die Existenz von Jesus vorraussetzen. Die Quellenlage ist also alles andere als dürftig. Das fällt nur meistens nicht so auf, weil alle vier Evangelien in einem Buch gesammelt sind. Die Evangelien sind sorgfältig abgeschriebene, sehr gut überlieferte Dokumente, die von Jesus berichten.
Wer die Evangelien aufschlägt, stellt schnell fest, dass er es hier nicht mit der üblichen Sorte von Biographien zu tun hat. Die Kindheit von Jesus nimmt zum Beispiel nur einen ganz geringen Raum ein. Sein beruflicher Werdegang wird fast gar nicht erwähnt. Breit werden dagegen Jesus' letzte Tage und sein Tod erzählt. Den Schreibern der Evangelien war es vor allem wichtig, über das Wirken von Jesus zu berichten. Was hat er getan? Wie begegnete er den verschiedensten Menschen? Was hat er gelehrt? So kommt man letztlich auf unsere Eingangsfrage, auf die die Evangelienschreiber eine Antwort geben wollten: Wer ist Jesus?
Jesus ist Mensch. Jesus ist Gott. Jesus ist sowohl wahrer Mensch, als auch wahrer Gott. Viele denken zwar, dass es Jesus gab, weil es ja geschichtlich nachgewiesen ist. Aber sie behaupten er wäre nur ein besonders guter und weiser Mensch gewesen. Doch da fehlt das entscheidende, dass göttliche.
Das göttliche an Jesus zeigt sich am deutlichsten am Kreuz. Das Symbol der Christen. Auch wir haben in unserer Gemeinde ein oder mehrere Kreuze hängen. Das Kreuz ist ein Symbol dafür, dass Jesus sehr grausam, an einem solchen Kreuz gestorben ist. Und zwar freiwillig. Er hätte bei den Verhören vor dem Hohen Rat der Juden nur an der richtigen Stelle das Richtige sagen müssen (und Jesus war nicht dumm). Oder auch vor dem röm. Regierungsbeamten Pilatus hätte er leicht seinen Kopf aus der Schlinge ziehen können. Aber er wollte nicht.
Denn Jesus liebt die Menschen. Er glaubt an dich. Er glaubt daran, dass du tief in dir drin gerne eine Beziehung zu Jesus zu Gott haben möchtest.
Aber in unserem Zustand und unserer Fehlerhaftigkeit ist das nicht möglich, weil Gott heilig und vollkommen ist. Jesus will diesen Zustand ändern und uns wieder die Möglichkeit bieten, in eine Beziehung mit ihm zu treten.
Dafür braucht es aber jemand, der die Schuld auf sich nimmt, die wir eigentlich verdient haben. Und natürlich kann das auch nur jemand tun, der selbst schuldfrei ist.
Jesus war und ist der einzige, der das tun kann. Er, der geheilt und geholfen hatte, starb dort einsam am Kreuz. Jesu Liebe zu uns ist so groß, dass er unsere Schuld auf sich genommen und am Kreuz gestorben ist, um uns wieder eine Freundschaft mit Gott zu ermöglichen.
Im Kreuzestod Jesu erfüllen sich jahrhundertealte Voraussagen. In Psalm 22 können wir ganz viel Einzelheiten lesen, die mit der Kreuzigung übereinstimmen.
Mit dem Tod von Jesus scheint ja dann seine Mission erfüllt zu sein. Doch dann wird die Meldung von seiner Auferstehung überbracht. Er hat das Grab verlassen, begegnet seinen Jüngern mehrfach und gibt ihnen den Auftrag, die "gute Nachricht" in aller Welt zu verbreiten.
Diesen Auftrag haben sie, wie ca. 2 Mrd. Christen weltweit belegen, ernst genommen.