HauskreiseMännerausflug nach Luxemburg

Am 27.06.08 starteten die Männer des Hauskreises 1 ihre 2. Ardennenoffensive. Nachdem Luxemburg bei einem vorigen Ausflug nur kurz gestreift wurde, ging es diesmal direkt nach Luxemburg Stadt.

Anreise erst über Autobahn, dann nach "Mehrheitsbeschluss eines einzelnen Herrn" über Landstraße. Leider nicht an der Ortschaft ‚Fisch' vorbei, was den einzelnen Herrn und seine Brüder sehr verärgerte. Dafür ging es vorbei an Saarburg (Saarschleife) zum ersten Etappenziel Esch sur…. Hier erkundeten wir nach einer Parkhauseinlage (wie hoch ist eigentlich ein VW-Bus?) die Altstadt und die längste Einkaufsstraße Luxemburgs (ca. 900m). Da unsere Frauen "leider" nicht dabei waren, konnten wir diese recht zügig und kostengünstig passieren und nachdem dann auch noch Frauen vor Leo niederfielen, war es an der Zeit, zur Weiterfahrt. Luxemburg Stadt heißt auf deutsch: "Großbaustelle mit vielen Einbahnstraßen und chaotischer Beschilderung, sonst aber sehr schön, wenn auch teuer, aber mit Flair: "Multi-Kulti und Wahnsinns Kulturlandschaft."

Wir wohnten mitten in der Stadt, direkt am Marktplatz. Was niemand wusste, auf dem Marktplatz stand eine Riesen-Veranstaltungszelt, das unsere Planungen dann auch ordentlich durcheinander brachte. Hier nun unser Wochenende in Kürze.

Freitag - Abendessen (Cordon Bleu oder Pferdesteak?), 20.00 Uhr Marktplatz, Konzert der Gruppe ‚Brass-Machine'. Bläser- und auch andere Herzen schlugen höher. Ganz vorne, bis zum Ende grandiose Musik, für alle Altersklassen. Leichter Hörschaden, 1.00 Uhr ins Bett, 3.00 Uhr endlich Ruhe. 4.30 Uhr Straßenreinigung säubert Marktplatz, 6.00 Uhr Aufbau Wochenmarkt. Wer will denn wirklich schlafen?

8.15 Uhr Andacht Leo, Frühstück, Marktbesuch. Stadtführung Luxemburg mit dem Bus, kostenlos! Da Busfahrer von Reisegruppe total überfordert. Weiter zu Fuß, überall mal reinschauen, Bahnhof, Kasematten, Kirchen, Kloster, Museen. Tief in den unteren Teil Luxemburgs, Micha: "Da müssen wir doch dann wieder hoch!" Werner, "richtig!" Micha, "war mir doch klar, immer das Gleiche mit euch." Leider einen Aufzug gefunden. Wieder oben, wunderbare Aussicht auf den eben erlaufenen unteren Teil der Stadt. Fliegt hier eigentlich immer wieder das gleiche Flugzeug drüber? Zurück in die Innenstadt. Noch ein Marktplatz. Mit Musikpavillon. Wird stündlich von einer anderen Musikkapelle belagert. (Bläserlastiges Wochenende). Hunger. In ein's der ‚zig Cafe's eingefallen. Apfelkuchen mit Sahne und Eisbällchen, Tass' Kaff', € 9,50. Reinhard, "Ich hab's euch gesagt." Micha, "Dafür haben wir Busgeld gespart."

Weiter durch's Ort. Museen für Stadtgeschichte. Interessante Chronik Luxemburgs. Highlight: Hydraulischer Aufzug für 60 Personen. 20.00 Uhr, Marktplatz im Hinterkopf behalten. Hunger. Wo Abendessen? Alles teuer und auf Französisch. Was geht? Brasserie, ChiChi's, Pizza Hut, China-Mann? China-Frau shangheit uns. Buffet für € 10, all you can eat, (but not all, what you know). Pappsatt im Quartier, 20.00 Uhr. Opus 68 - Big Band mit Streichern, Solisten, Sängerinnen und Sängern. Noch besser als am Vortag.

Solisten auf der Trompete hinterlassen Spuren. "Wie hoch spielt der denn noch?" - aufkeimender Gedanke einer einzelnen Person. Sollte ich mein Instrument abgeben und lieber Briefmarken sammeln?, Nein! Zweite Liga ist auch gut. 0.40 Uhr ohne Pause von X-Tausend Watt durchgefönt. Ein Bier noch zum Abschluss. 2.00 Uhr Bettruhe. 3.30 Uhr draußen Ruhe. Ca. 6.00 Uhr Kehrmaschine. 7.00 Uhr, Reinhard, "Die demontieren da draußen einen Baukran." Werner, "na prima! Konnte ja sowieso nicht gescheit schlafen (Klappcouch zu zweit, noch Fragen?)" 8.20 Uhr Andacht Micha,. 9.00 Uhr Frühstück, Reinhard, "was mer jetzt essen, brauche mer über'n Tag net mer." Gepäck holen. Auto steht noch, wo es abgestellt war. Rückreise über Clervaux. Bilderausstellung besichtigt. Sehr schöner Ort mit Burg und Kirche auf Berg, mitten im Dorf.

Reinhard, "ich könnte was essen." Werner, "beim nächsten Halt." Weiter nach Hachiville. Kleines unscheinbares Nest mit Kirchlein, innen Holzaltar von immensem Wert. Küster kommt leider nicht zur Führung, Schwester Notburga hilft aus, Danke! Micha, "ich könnte mal was essen." Werner, "später!" (Endspiel im Bürgerhaus, wäre zeitlich noch zu packen.) Tanken nicht vergessen. Bisschen was Süßes aus der Tanke, dann Richtung Deutschland. Hatte ich schon erwähnt, dass die Beschilderung besch…eiden war? Autobahn oder Landstraße? Entscheidung eines einzelnen Herrn, "egal!" 16.30 Uhr, also los. Ab auf die AB. Reinhard, "halten wir unterwegs noch einmal an, wegen Essen…" Werner, "na Klar!" 20.40 Uhr, im Bürgerhaus, rechtzeitig zum Endspiel! Danke an Klaus, für die Planung, war echt gut.

Wenn auch letztlich der Marktplatz der Renner war. Danke an Micha und Ullu, für's sichere Hin- und Herkutschieren. Entschuldigung an Reinhard, da wir vergessen haben, auf dem Rückweg eine Essensrast einzulegen. Na denn, bis zur nächsten Männertour.